Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Gast 1735 » Mi 28. Nov 2012, 00:32

hallo Christian,
Christian Wurm hat geschrieben:Nebenwirkung: Das Verdecklungswachs der Honigwaben ist die Brutstätte für die Bienenlaus, die in meinen Völkern allgegenwärtig ist.
l


diese?
Bild

das ist ja prima - ;)
Die gesunde Mikrofauna ist unglaublich wichtig.
Gast 1735
 

Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon tromeoklaus » Mi 28. Nov 2012, 09:18

Guten Morgen Stephan,
hast Du schon mal die Varroas auf Deinem Foto gezaehlt, scheint es gibt einen Bevoelkerungszuwachs

gruss Klaus
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Christian » Mi 28. Nov 2012, 09:26

Guten morgen Klaus,
Das sind Bienenläuse. Sie sind hatürliche Mitbewohner in unseren Stöcken. Zum Unterschied zur Varroa haben sie 6 Beine - gehört zu den Insekten und die Form ist eher kugelig.
lg Christian
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon tromeoklaus » Mi 28. Nov 2012, 09:36

hallo Christian,
wegen der Farbe und der Position wo sie sitzen habe ich gedacht es ist Varroa, meine gefallenen Varroa sehen von oben genauso aus, habe sie unter einem Kindermikroskop von unten angeschaut und da sehen sie orginal wie die Fotos der Varroa in den Buechern aus. Danke fuer den Hinweis, wieder was gelernt, habe gedacht die Laeuse sind groesser als die Varroa.
Gruss Klaus
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Gast1738 » Mi 28. Nov 2012, 16:57

hallo Christian,
ist es denn ratsam sich wieder solche Läuse in den Stock zu holen? hab mal gegoockelt und dort wird der Laus beschrieben als Bienenschädling, sitzt bevorzugt auf der Königin, evtl Störung der Legeleistung derer, lebt von dem was die Biene hervorwürgt wenn er die Biene stimuliert(Nektrar/Honig). Die Eier sind unter dem Honigdeckel :nachdenk: ganz lecker ist das dann nicht beim Scheibenhonig. hast Du da mehr Erfahrung. Wäre eine Verbreitung dieses Lauses wieder erstrebenswert? Weis nicht was meine großzelligen Stammtischimker dazu sagenwürden, wenn ich, sag mal so, es vor hätte die Läuse in meinen Stock zu setzen.
Vielleicht macht der Laus der Varroa den Platz streitig auf der Bien?
Grüsse Michael
Gast1738
 

Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Udo » Mi 28. Nov 2012, 17:29

Hallo Michael,

ich habe in den 80er Jahren eine Siebdruckerei betrieben, damals schon mit Lösemittelfreien Stoffen. Das wichtigste Indiz ob alles im Betrieb in Ordnung war, signalisierte mir die Anwesenheit von Spinnen. Wenn die verschwanden klingelten bei mir alle Alarmglocken.

So sehe ich es auch im Bezug auf die Bienenläuse.

Die großzelligen Stammtisch-Imker weisen die Bedienung vielleicht nur an Dir keinen Alkohol mehr auszuschenken :lacher3:
Viele von denen glauben ja auch das Ameisensäure den Bienen nicht schadet |:(

Auf Christians Antwort bin ich allerdings auch gespannt.
Herzliche Grüße
Udo


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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Christian » Mi 28. Nov 2012, 19:19

Seid gegrüßt,
Im Normalfall schadet die Bienenlaus (Braula coeca) nicht. Im Herbst allerdings kann es schon vorkommen, daß manche Königin mehrere Läuse hat; meist sind es junge Umweislungsköniginnen oder Königinnen, die man selbst eingeweiselt hat. Der Grund ist, weil diese Königinnen besonders gut gepflegt werden. Im Frühjahr und Sommer sind selten Läuse auf den Königinnen zu sehen. Zu dieseh Zeiten befindet sie sich zu 99% auf den Jungbienen. Gut ausgebildete Futtersaftdrüsen!
Eier im Scheibenhonig :clown: kann ich mir schwer vorstellen, da dieser ja 1. nicht brutnah produziert wird und 2.nicht vom ersten verd. Honig im Frühjahr an bis zur Einwinterung im Stock bleibt. Die Vermehrung der Laus findet im verdeckelten Honig/Futter in unmittelbarer Brutnähe statt. Ich selbst habe noch keine Fraßgänge im Verdeckelungswachs der Honigräume gesehen. Ehrlich!
Nach Ritter (pers. Mitteilung) hilft seines Wissens nach nur Kampfer. Ich habe noch nichts gegen die Laus unternommen - die Population bleibt ziehmlich konstant. Das Problem ist, daß die Laus im Humanbereich einen sehr schlechten Ruf hat.( Kopfläuse, Gwandläuse..) Aber bedenke: Auch unser geliebter Wald- und Tannenhonig stammt von Läusen.
Udo, Du hast auch einen sehr wichtigen Aspekt angeschnitten! Wenn wir zB Bienenläuse, Speckkäfer, Bücherskorpione und ja, auch Rankmaden in versteckten Ecken des hohen Bodens nicht mehr finden, sind definitiv zu viele Gifte in den Stöcken; wenn die Läuse verschwinden, kann es heißen zu viel Gift (auch Perizin!!) und/oder dem Bien quält der Hunger.
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Gast1738 » Mi 28. Nov 2012, 19:59

hallo Christian,
ich geh mal davon aus das Du von den Kleinzelligen sprichst!? Wenn nicht, ist das Mitbewohnerwesen nur bei Dir vereinzelt, oder stellst du das in allen Stöcken fest, denke das Du, und die Österrreicher auch behandeln. Verkaufst Du auch Ableger in Deiner Imkerei?
Grüsse Michael
Gast1738
 

Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Christian » Mi 28. Nov 2012, 20:51

Hallo Michael,
Ich habe nur mehr kl Zeller. Also die erwähnten Mitbewohner habe ich in allen Völkern. Freilich wird in Ösiland auch behandelt und geizig mit Honig belassen/füttern sind sie auch, die Ösis. Ein wahres Beispiel: Vor 3 Jahren habe ich einen Zuchtableger verkauft. Ruft mich ein paar Tage später der Kunde an und beschwert sich, daß man die Varroa sogar sähe! Der Kunde wußte gar nicht mehr, wie Bienenläuse aussehen.
Ich verkaufe kl Zellenableger (6- und 10 wabenableger) auf Vorbestellung. Für 2013 bin ich voll. Für Frühjahr 2014 kann noch bestllt werden.
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Holzfäller Joe » Mi 28. Nov 2012, 21:23

Ich habe zwar NOCH(!!) Großzellige bienen, aber wenn ich das hier so lese, bin ich froh, das ich andere insekten im stock sehe. wenn auch haüfig nur im bodenbereich und oder auf der windel :)
Der Klügere Gibt nach ist das gleiche wie Vollidioten an die macht!

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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Gast 1735 » Mi 28. Nov 2012, 23:51

Die Frage ob die Existenz der Bienenlaus im Stock gut oder schlecht ist, ist eigentlich falsch gestellt.
Wenn wir NICHT behandeln ist die Laus da und macht keinen Schaden. Wissen wir ob sie einen Nutzen hat?
Nein. Aber was wissen wir denn von dem Zusammenspielen verschiedenster Faktoren in den natürlichen Bienenbehausungen.
Dee geht da sogar noch einen Schritt weiter und fragt ob denn nicht die Tracheenmilbe früher eine externe, den Bienen aufsitzende Milbe war. Und seitdem wir die Zellen und dadurch auch die Bienen künstlich vergrößert haben, konnte sie Eingang finden in die ersten Tracheenöffnungen der Bienen und fing sie an von innen zu zerstören. Als nun Ed und Dee Lusby anfingen ihre Bienen auf kleinere Zellen zu setzen, war ihr größtes Problem diese Tracheenmilbe. Als sie ihre fast tausend Stöcke auf kleinen 5,05mm Zellen hatten, verschwand plötzlich das Problem der Tracheenmilben, denn sie passten nicht mehr in die jetzt kleineren Tracheenöffnungen der Bienen.

Wenn wir also so anfangen zu fragen ob bestimmte Mikrofaunen im Bienenstock gut oder schlecht sind, werden wir nicht zu einer Lösung kommen. Denn es gibt derartig viele Milben etc die mit den Bienen normalerweise zusammen leben und ein seit Jahrtausenden engespieltes Gleichgewicht erworben haben, dass es scheint dass sie alle ihre Aufgaben haben.

Bei der Anwendung von Chemie nun und der Verwedung von verseuchtem Wachs geht dieses zig tausendjährige eingespielte Zusammenleben flöten. Ein nicht zu unterschätzender Stress für die Bienen.
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Udo » Do 29. Nov 2012, 09:37

Stephan hat geschrieben:Dee geht da sogar noch einen Schritt weiter und fragt ob denn nicht die Tracheenmilbe früher eine externe, den Bienen aufsitzende Milbe war. Und seitdem wir die Zellen und dadurch auch die Bienen künstlich vergrößert haben, konnte sie Eingang finden in die ersten Tracheenöffnungen der Bienen und fing sie an von innen zu zerstören. Als nun Ed und Dee Lusby anfingen ihre Bienen auf kleinere Zellen zu setzen, war ihr größtes Problem diese Tracheenmilbe. Als sie ihre fast tausend Stöcke auf kleinen 5,05mm Zellen hatten, verschwand plötzlich das Problem der Tracheenmilben, denn sie passten nicht mehr in die jetzt kleineren Tracheenöffnungen der Bienen.


In diesem Zusammenhang fällt mir etwas ein das ich in den 80er Jahren im Zusammenhang mit Bruder Adam gelesen habe, weiß aber nicht mehr wo.

In den 20er Jahren Anfang des 20ten Jahrhunderts wurden beinahe alle Bienenvölker auf den Britischen Inseln durch die Tracheenmilbe vernichtet, Bruder Adam hatte das Glück einen der wenigen Wildvölker die noch existierten zu finden........

:!: Fällt Euch etwas auf? Damals gab es noch nicht sehr lange große Bienen. :!:
Herzliche Grüße
Udo


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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Christian » Do 29. Nov 2012, 21:20

Servus miteinander,
Das mit der Innenmilbe sind sehr interessante Überlegungen. Gebe zu hat jetzt erst "klick" gemacht!
Was haltet ihr davon, einer wissenschaftlichen Institution - denke dabei zb an Prof.Crailsheim UNI Graz - vorzuschlagen, mittels Dissertationen die Mikrofauna und möglicherweise auch -flora in unbehandelten Bienenstöcken zu erforschen. Denn wer weiß darüber wirklich etwas außer dem B-skorpion, Speckkäfer und einigen wenigen anderen? Nicht nur wer und was ist in den Stöcken, sondern genauso was bedeuten diese Organismen für den Bien müßte die Fragestellung heißen! Was meint Ihr?
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Udo » Do 29. Nov 2012, 21:33

Und da fragst Du mich ob mir nie die Ideen ausgehn?

Deine Idee ist genial, bin gespannt ob darauf jemand anspringt.
;)
Herzliche Grüße
Udo


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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Gast 1735 » Do 29. Nov 2012, 23:22

;) ;) ;)
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Re: Bienengenehmes Winterfutter

Beitragvon Viennasissi » Mi 19. Dez 2012, 10:25

Christian Wurm hat geschrieben:Was haltet ihr davon, einer wissenschaftlichen Institution - denke dabei zb an Prof.Crailsheim UNI Graz - vorzuschlagen, mittels Dissertationen die Mikrofauna und möglicherweise auch -flora in unbehandelten Bienenstöcken zu erforschen. Denn wer weiß darüber wirklich etwas außer dem B-skorpion, Speckkäfer und einigen wenigen anderen? Nicht nur wer und was ist in den Stöcken, sondern genauso was bedeuten diese Organismen für den Bien müßte die Fragestellung heißen! Was meint Ihr?
lg Christian


Servus Christian,

ich les mich ja jetzt hier ein bisschen ein und bin daher verspätet über diesen Beitrag gestolpert. Diese Idee find ich großartig. Konntest Du schon etwas in die Richtung unternehmen?

Liebe Grüße
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Bienenläuse, Pseudoskorpione, etc

Beitragvon Gast 1735 » Do 17. Jan 2013, 23:41

ich hab das mal hierher verschoben dass es nicht verloren geht
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Gast 1735 » Do 17. Jan 2013, 23:57

hallo Freunde,
ich hab gestern wieder mal einen Stock gesehen der oben auf den Innendeckel ein Ameisennest aufweis.
Das ist immer sehr interessant und ein Indiz dass dieser Stock mit den Varroen kämpft.
Das eigenartige ist dass die Ameisen die Varroen nach oben transportieren und kleine Häufen davon anlegen. ;)

ants_a.JPG
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Gast1738 » So 20. Jan 2013, 21:53

hallo Leute,
seht mal was ich gerade bei mir im Hausgang gesehen habe. Den Pseudoskorpion. Zum Größenvergleich es ist 4mm Rauhputz. Ich denke das ich Ihn mit Feuerholz ins Haus geholt habe. Jetzt ist er schon wieder weg. Also die Tiere sind schon unterwegs...
Bild
Grüsse Michael

PS: hab kein Bienenstock im Haus, und meine auch keine Erzsauerrei :) blöderweise kann man das Bild nicht vergrößern beim anklicken.

Edit: Jetzt schon, LG Udo :D
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Manuel » So 20. Jan 2013, 21:56

Was du immer wieder beobachtest und uns berichtest ist ja unglaublich !!!

;) Danke ;)
"Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

in diesem Sinne herzliche Grüsse
Manuel
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Gast 1735 » Mo 21. Jan 2013, 22:28

hier sieht man so einen in Aktion mit einer Varroa:

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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Uwe » Do 5. Sep 2013, 14:26

Moin moin,
hier auch ein netter Film über den Pseudoscorpion.
http://www.youtube.com/watch?v=rKdqWq-1SIo
LG Uwe
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Kaka100 » Do 5. Sep 2013, 19:22

ds Video ist der Hammer. Super Aufnahmen und wenn es "hinhaut" mit den Skorpionen, dann ist das die optimnale Unterstützung zu den SC Bienen. Bienen (ohne Chemie im Stock) und die Skorpione, dann fehlt nur noch das generelle Verbot der Neonics. Und dann könnte (kann) man aufatmen.
schön wäre es
Grüße aus dem Herzen Bayerns K one

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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Ralf_H » Do 5. Sep 2013, 21:21

Wirklich ein super Video und tolle fundierte Informationen.
In einem neuseeländischen Artikel von 2011hatte ich erstmals von den Bücherskorpionen gelesen:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1439-0418.2011.01666.x/abstract
Dort wird behauptet, dass ungefähr 25 Pseudoskorpione reichen um die Varroa eines Stocks in Schach zu halten.
Dann darf man aber nicht behandeln!
VG
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Re: Bienenläuse, Pseudoskorpione etc

Beitragvon Viennasissi » Do 5. Sep 2013, 21:58

Geniales Video, Danke Uwe!

@Kaka - ja die Neonics sind leider das noch größere Problem und die diversen Spritzmittel....
Liebe Grüße
Elisabeth


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