4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bienen

Dokumentation der Umstellung des Berufsimkers Honig-Klaus auf Teneriffa, Start 2014

4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bienen

Beitragvon Honig-Klaus » Mo 10. Feb 2014, 02:08

Vorbereitung der Umstellung auf 4,9er Kleinzellwaben und -Völker:

Warum eine Umstellung der Imkerei auf Kleinzellwaben (4,9er Zellgröße)?
Ich habe mir oft schon selbst diese Frage gestellt: „Warum tust „Du“ dir das an“!?

Hier im Forum gibt es dazu viele Antworten ober auch genauso viele Fragen dazu!
Je mehr ich mich mit der Kleinzelligkeit (im Grunde müsste es heissen – Normalzelligkeit unserer Bienen!) beschäftigt habe, desto mehr wurde mir der Umstand klar, dass die Kleinzelligkeit einen „Elementaren Sinn“ ergibt im Hinblick auf die Gesundheit des Gesamtorganismus Bien, welche sich nicht nur alleinig auf die Varroa bezieht.

Für mich existiert hier eine wichtige Kausalität (Zusammenhang), warum in den 20ziger Jahren die Tracheenmilbe (Acarapis woodi Rennie) in Form der Akarinose (Milbenseuche) zu einem großen Problem für unsere Bienen wurde und später auch die Varroamilbe.

Beide können sich deshalb so gut vermehren, bzw. wurden für unsere Bienen so gefährlich, da wir Menschen vor über 100 Jahren damit begonnen haben unsere Bienenvölker auf vergrößerte Wachszellen in Form von künstlich hergestellten Wachsmittelwänden zu setzen.

Damals dachten Sie, größere Zellen ergibt größere Bienen = mehr Honigertrag!

Diese Formel stellte sich aber als Irrtum heraus, denn durch eine künstliche Vergrößerung der Biene gab es nicht automatisch auch einen höheren Honigertrag und –Leistung.
Was blieb, waren die größeren Zellvorgaben unserer Wachsmittelwände und nun vergrößerte Bienen!

Dies ist meines Erachtens der ausschlaggebende Punkt, warum plötzlich die Tracheenmilbe in den 20ziger Jahren erstmals auftrat und verheerende Folgen bei den Bienenvölkern zeigte.
(angeblich erstmals aufgetreten in Großbritannien als „Insel-Wight-Krankheit!).

Man nahm an, dass die Tracheenmilbe früher als „Außenmilbe“ auf der Biene lebte und sich später von dieser abgespalten hat.
Ich selbst denke heute, dass erst durch die künstliche Vergrößerung unsere Bienen und damit auch die Vergrößerung der Stigmen (Atemöffnungen der Biene) die Tracheenmilbe dadurch erst ein ideales Vermehrungs-Umfeld in den Tracheen (Luftröhren) der Biene fand.

Auch die Varroa findet bei der vergrößerten Honigbiene und den vergrößerten Arbeiteninnenzellen einen idealen Vermehrungswirt und –Ort.
Denn die Apis-Cerana, auf der die Varroamilbe einst heimisch war, baut nur eine Zellgröße von ca. 4,8 mm.

Alleine schon diese beiden Punkte haben in mir was ausgelöst, dass ich nun meinen Bienen wieder beibringen, bzw. lernen möchte ihr „ursprüngliches Zell-Maß“ wieder zu finden und dafür muss und musste ich verschieden Tests bei meinen Bienenvölker durchführen.

Am 16. Januar diesen Jahres bekamen 40 Wirtschaftsvölker von mir je eine 4,9er Test-MW ans Brutnest gehängt, die mir freundlicher weise Christian zur Verfügung gestellt hat, um zu sehen welche Völker dieses Maß noch bauen können.

Hier die vorläufigen Ergebnisse dazu:
Bienen+Umstellung 2014 018.JPG

Bienen+Umstellung 2014 016.JPG


In den letzten Tagen kontrollierte ich nun die 40 Test-Völker auf ihre „Kleinzell-Baufähigkeit“!
Hierzu muss ich noch erwähnen, dass in den vergangenen beiden Wochen das Wetter sehr regnerisch und recht kühl hier war.
Die Bienen flogen in dieser Zeit deshalb auch wenig.

Die Test-Völker befinden sich auf Ständen an der Küste (200 m Höhe) und in den Bergen auf 700 m Höhe und sitzen alle noch auf 5,3er Waben, sind also noch Großzell- oder LC-Völker.
Die meisten Test-MW bekamen die Küstenvölker, da diese in der Entwicklung und Stärke den Völkern in den Bergen voraus sind.

Vorläufiges Ergebnis:
Ca. 1/3 der 4,9er Test-MW wurden vermurkst
Ca. 1/3 wurden von den Test-Völkern noch nicht angenommen, hier folgen noch Ergebnisse!
Ca. 1/3 der ausgebauten 4,9er MW erscheinen mir brauchbar, aber dazu würde ich gerne noch Christian bitten diese zu bewerten und zu beurteilen.
1 Dreiräumiges-Großzell-Testvolk hat von den 40 Test-Völkern die gegebene 4,9er Test-MW zu 100% auf Anhieb sauber ausgebaut.

Die nachfolgenden Bilder stellen einen repräsentativen Auszug und Querschnitt der Ausbau-Ergebnisse der 4,9er Test-MW dar:

A) vermurkste Test-MW ca. 1/3

Bienen+Umstellung 2014 040.JPG


Bienen+Umstellung 2014 066.JPG


Bienen+Umstellung 2014 068.JPG


Bienen+Umstellung 2014 076.JPG


Bienen+Umstellung 2014 094.JPG



B) 1/3 brauchbare Ausbau-Ergebnisse der 4,9er Test-MW (genauere Beurteilung erfolgt noch durch Christian!)

Bienen+Umstellung 2014 037.JPG


Bienen+Umstellung 2014 059.JPG


Bienen+Umstellung 2014 060.JPG


Bienen+Umstellung 2014 069.JPG


Bienen+Umstellung 2014 070.JPG


Bienen+Umstellung 2014 073.JPG


Bienen+Umstellung 2014 074.JPG


Bienen+Umstellung 2014 075.JPG


Bienen+Umstellung 2014 078.JPG


Bienen+Umstellung 2014 079.JPG



C) 1 Test-Volk welches die 4,9er Test-MW zu 100% ausgebaut hat

Bienen+Umstellung 2014 046.JPG

Bienen+Umstellung 2014 047.JPG



Folgen werden noch weitere und andere Ausbau-Tests der schwarzen Biene von mir und noch viel Spaß beim Lesen!
LG Klaus
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Christian » Mo 10. Feb 2014, 18:01

Servus Klaus,
Du hast seitens deines Bienenmaterials wirklich gute Voraussetzungen für die Umstellung. Wichtig ist auch, daß keine Völker umgeweiselt werden, nur weil sie die 4,9er Testwaben nicht gut bauen konnten. Sie sollen- sofern Leistung und HV in Ordnung sind weiter auf dem 5,1er Stand behalten werden. Die davon gezogenen Jungköniginnen sollten aber immer mit 4,9er-fähigem Drohnenmaterial angepaart werden. Eine Maxime bei der Umstellung auf kl Zellen muß lauten: die genetische Breite des gesamten Völkerbestandes muß gewahrt bleiben. Gut Ding braucht immer seine Zeit!
Wenn Du ohne Kunststoffwaben umstellst, funktioniert es meiner Erfahrung nach am besten mit kleinen Kunstschwärmen - ca. 5 Zanderwaben stark. Die Bienen habe ich nur von gut bauenden Testvölkern genommen. Schlecht gebaute MWs sind durch neue zu ersetzen, solange bis alle 5 Waben sehr gut bis perfekt (>95% korrekter Bau) sind. Mit dem Füttern der Schwärme zu Beginn etwas zaghaft sein. Bei gutem Bauen wie normalen Schwarm füttern.
lg Christian
;)
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Honig-Klaus » Di 11. Feb 2014, 02:35

Danke Christian für die Beurteilungen der 4,9er Test-MW.

Christian hat geschrieben:Wenn Du ohne Kunststoffwaben umstellst, funktioniert es meiner Erfahrung nach am besten mit kleinen Kunstschwärmen - ca. 5 Zanderwaben stark. Die Bienen habe ich nur von gut bauenden Testvölkern genommen. Schlecht gebaute MWs sind durch neue zu ersetzen, solange bis alle 5 Waben sehr gut bis perfekt (>95% korrekter Bau) sind. Mit dem Füttern der Schwärme zu Beginn etwas zaghaft sein. Bei gutem Bauen wie normalen Schwarm füttern.


Hier nun dazu ein weiterer Test von mir der bestätigt, dass Gz- Bienen in kleineren Einheiten eher die 4,9er MW besser und korrekter ausbauen:

Am 4.2. schwärmte gerade beim kontrollieren meiner "Kleinsteinheiten für Reserveköniginnen" eines davon.

Bienenbilder Okt.13 130.JPG


Diesen Schwarm (war ein kleiner Schwarm) setzte ich am 5,2. auf 4,9er Test-MW in einen 5 Waben-Ablegerkasten.

Bienen+Umstellung 2014 029.JPG

Bienen+Umstellung 2014 034.JPG


Am 8.2. erfolgte die erste Kontrolle des Schwarmes auf seine 4,9er Baufähigkeit

Bienen+Umstellung 2014 096.JPG


Eine der 4,9er Test-MW wurde von diesem schon recht gut ausgebaut und es befanden sich auch schon einzelne Eier in den Zellen:

Bienen+Umstellung 2014 097.JPG


Nachfolgend sind die Bilder vom Ausbauzustand der beiden Seiten dieser 4,9er Test-MW zu sehen:

Bienen+Umstellung 2014 099.JPG

Bienen+Umstellung 2014 100.JPG


Auch wurde bereits mit dem Ausbau der zweiten 4,9er Test-MW begonnen:
Bienen+Umstellung 2014 102.JPG


Aus dem Hintergrund heraus, dass kleinere Einheiten oder Schwärme von Gz-Bienen die 4,9er MW anscheinend wirklich besser und korrekter ausbauen können, habe ich im Januar schon damit begonnen mir 50 Stück 6 Waben-Ablegerkästen für die Umstellung auf Kleinzell-Bienen zu bauen, in denen ich jeweils 2 kleine Ableger mit je 3 Waben, bzw. 2 kleine Kunstschwärme mit je 3 X 4,9er MW im Standmaß bestücken kann.

Bienen+Umstellung 2014 002.JPG

Bienen+Umstellung 2014 106.JPG

Bienen+Umstellung 2014 131.JPG


Die Umstellung einer größeren Imkerei auf SC-Bienen sehe ich wegen des doch schon größeren zusätzlichen Arbeitsaufwandes für mich nur machbar, wenn ich diese über kleine Einheiten (hier Kleinstableger) von meinen Wirtschafts- u. Zuchtvölkern durchführe.
Hinzu sehe ich eine gute Möglichkeit dieser Kleinstableger in der Vortestung der Kleinzell-Blaufähigkeit, HV und Kahlköpfige Brut, d.h. in dem Varroa-Abwehrverhalten, ohne dass dabei mein Wirtschaftsbetrieb eventuell "negativ" beeinträchtigt werden könnte, denn den führe ich erst mal genauso weiter wie bisher.
Die Kleinzellvölker müssen dann auf einem separaten Stand geführt werden, der sollte ja mind. 2,5 bis 3 km von den Großzellvölkern entfernt liegen.
Außerdem habe ich nachher sogar gute Vergleichsmöglichkeiten.
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Davide » Di 11. Feb 2014, 16:58

Hallo Klaus, :)

danke für die Vorstellung der Untersuchung.
Diese Bilder kommen mir selber sehr bekannt vor.
Das Ergebnis ist wahrscheinlich repräsentativ ... für die meisten Bienenrassen.

Kann aber vermutlich durch: Raumgröße, Zellmaßgenauigkeit, und Volksstärke ein abweichendes Ergebnis (Bild) der eigentlichen Baufähigkeit eines Volkes ergeben (wenn die Bedingungen jeweils ungünstig sind).

Vermutlich ist die Umstellung über Kunstschwärme in Kleineinheiten die effektivste Möglichkeit für Imkereien.

Diese 4,9 Selektionseinheiten dienen der qualitativen + HV Selektion und sind die Bauvölkchen für 30 - 70 % der mittelmäßig bis ungeeigneten Völker.

Da Deine 5,4 Völker ja bereits auf 40 % des Bienenbestandes auf HV gezüchtet und selektiert wurden, sollten sicher effektiver Weise diese Bienen zur Kunstschwarmbildung verwendet werden.

Die direkte Umstellung von 5,4 auf 4,9 stellt in der Regel eine Überforderung dar.
Der Weg über 5,1 ergibt sicher eine größere prozentuale Baufähigkeit.

Bei takediver erfolgte der Übergang mit maßhaltigen MW von 5,4 auf 4,9 direkt und erfolgreich (glaube mit Carnica).
Da muß man dieses Jahr mal schauen welchen genauen Einfluß maßhaltige MW haben. Das Thema wird noch recht interessant !

Die Verwendung von Plastewaben ist eine teure Alternative und sagt nichts über die genetische 4,9 Baueignung aus. Das Geld ist besser angelegt in 5,1 MW.

Beachtet man Deine lange Bienensaison, dann befinden sich Deine Bienenvölkchen bis November auf 4,9. Wir brauchen hier mindestens 2 Jahre dafür. :kalt:

Eine Frage an Christian bezüglich der Tracheenmilbe, welche hier mit dem Einsatz der Ameisensäure wieder als Problem verschwand: war die Tracheenmilbe historisch (vor der Vergrößerung) ausschließlich ein Ektoparasit ?

Nun denn Klaus, weiterhin viel Spaß in diesem spannenden Umfeld ;)
Zeit zum :sonnen: wird Dir in 2014 leider nicht vergönnt sein :)

Viele Grüße
Davide
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon sarner80 » Di 11. Feb 2014, 21:26

Hallo Klaus
Ich muss sagen es macht richtig viel Freude deine Ergebnisse und Erfahrungen hier zu erleben, und deine schönen Bilder .
Vielen dank für deine Arbeit hier ;) ;)
Schöne Grüsse
Hannes
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Honig-Klaus » Mi 12. Feb 2014, 01:12

Hallo Hannes und Davide - :shakehand: für Eure "Blumen"!

Davide hat geschrieben:Bei takediver erfolgte der Übergang mit maßhaltigen MW von 5,4 auf 4,9 direkt und erfolgreich (glaube mit Carnica).


-hat die Umstellung auf 4,9er Zellen bei tekdiver bei allen seinen Völker auf Anhieb geklappt - habe bisher noch nirgends gehört, dass es bei allen Völkern auf Anhieb geklappt hat ( bezieht sich hier auf die europäischen Rassen!)?

Davide hat geschrieben:Beachtet man Deine lange Bienensaison, dann befinden sich Deine Bienenvölkchen bis November auf 4,9. Wir brauchen hier mindestens 2 Jahre dafür.

Da gebe ich Dir voll Recht Davide!

@Davide: hier noch was zur Entwicklungsgeschichte der Tracheenmilbe (Verfasst hat dies Prof. Alfred Borchert in seinem Buch: "Schädigung der Bienenzucht durch Krankheiten, Vergiftungen und Schädlinge der Honigbiene")

"Hinsichtlich der Entwicklungsgeschichte der Milbenseuche dürften die Verhältnisse ähnlich liegen wie bei anderen tierischen Parasiten.
Endo- und Ektoparasiten haben sich ursprünglich aus freilebenden Formen entwickelt; hatten sie einen Wirt gefunden, der ihnen gute Lebensbedingungen bot, paßten sie sich ihm und dem neuen Lebensmilieu an, wobei sie manche Organe als überflüssig verloren (bei Bandwürmer z. B. die Augen) oder sie mußten neue Organe entweder stärker entwickeln oder neu schaffen (Haft- oder Klammerorgane bei Insekten u. dgl. mehr),

Die auf die Biene gelangte Akarapismilbe war zwar durch ihre Extremitäten in dem dichten Haarwald gegen Wind- und Flügelbewegungen geschützt, aber ihre Brut (Eier, Larven) mußte besser gegen das Abfallen vom Wirtstier bewahrt werden.
Dies geschah durch Bildung des Klebstoffes, mit dem die Milben nicht nur ihre Eier an die Unterlage befestigen, sondern auch die Larven, denn diese verbleiben in der Eischale, von der aus sie sich durch Streckung ihres Körpers ihre Nahrung durch Anstechen der Haut verschaffen konnten.

Bei dieser Lebensweise verkümmerten schließlich die Beine der Larve. Einige Milben war es offenbar gelungen, den Weg in die Tracheen zu finden, in denen die Entwicklungsbedingungen besser waren, so das der Klebstoff nicht mehr eine so entscheidend wichtige Rolle spielte wie bei den Außenmilben und daher auch in geringerer Menge produziert zu werden brauchte.
Man darf annehmen, daß sich die Innenmilbe von den Außenmilben abgespalten hat. Das Fehlen degenerativer Anpassungen an den Parasitismus ist bei den erwachsenen Tracheenmilben durch die hohen Anforderungen bedingt, die die Wanderung von Biene zu Biene
mit sich bringt".
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Christian » Mi 12. Feb 2014, 21:14

Servus Klaus und Davide,
Gelesen hab ich immer wieder, daß die Acarapis w. erst nach der künstlichen Vergrößerung der Bienen in die auch größer gewordenen Stigmata eingewandert sei. Ich glaube, daß hier einer vom anderen abschreibt, denn seriöse wissenschaftl. Hinweise konnte ich nicht finden. Wir sollten diese Möglichkeit aber auch nicht ausschließen.
Wenn es uns gelingt Ergebnisse von Vermessungen des gesamten Bienenkörpers vor ca. 1900 zu finden, dann kann ja theoretisch überprüft werden, ob die damaligen A.w. Milben in die Öffnungen der Stigmata gepasst hätten oder nicht. Alles andere sind Vermutungen und Spekulationen und haben hier nichts verloren.
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Honig-Klaus » Do 13. Feb 2014, 00:15

Hallo Christian,

die Imker hier auf den kanarischen Inseln hatten bevor die Varroa kam große Probleme mit der Innenmilbe, da die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit von hier die Wiederstandsfähigkeit der Innnemilbe stark erhöht!
Wenn jetzt jemand über einen längeren Zeitraum SC-Bienen hier hält ohne je behandelt zu haben und dann auch keine Probleme mit der Innenmilbe hat, dann zeigt mir das schon, dass was an dieser "Vermutung" dran ist.

Ich bin auch für klare Beweise und suche selbst immer wieder danach, manchmal reicht dazu aber auch nur ein klarer Menschenverstand.

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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Christian » Do 13. Feb 2014, 22:54

Servus Klaus,
Ich kann's mir ja auch gut vorstellen. Aber wissenschaftlich behaupten, daß es so ist, können wir nur mit eindeutigen Beweisen. Dies wird uns aber schwer fallen, da ja durch die Varroabehandlungen die Acarapis w. mit behandelt wird. Solltest Du bei euch auf den Inseln noch von Problemen mit der Innenmilbe hören, dann könnten wir stichhaltige Tests mit den kleineren Bienen durchführen.
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » Sa 22. Feb 2014, 20:37

hallo Christian,
habe mit grossem interesse deinen bericht gelesen.
auch ich bin nun geruestet,um die bienen kleiner zu machen.dazu habe ich mir auch die rovergarden gekauft.
ein vork werde ich auf die plastik- waben setzen,sobald das wetter es zulaesst.den restlichen voelker werde ich 5,1 mm
mittelwaende geben und in einem zweiten schritt versuchen auf 4,9 mm zu gehen.mit den schwarzen,die mir jetzt schon relative klein erscheinen,bin ich zuversichtlich,dass es so klappen koennte.im sommer werde ich dann schlauer sein!!
nun brauche ich nur noch gutes wetter und nicht wie zur zeit stuerme und dauerregen.
machs gut und GLG. von der insel,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » Sa 22. Feb 2014, 20:41

ach uebrigens,
habe gesehen,dass du bei deinen mittelwaenden keine ecken fuer drohnenbau vorgesehen hast....
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Honig-Klaus » Di 25. Feb 2014, 00:45

kenvent123 hat geschrieben:ach uebrigens,
habe gesehen,dass du bei deinen mittelwaenden keine ecken fuer drohnenbau vorgesehen hast....


hallo Hans, da es sich hier noch um 4,9er Test-MW handelt um die Genetik der Kleinzellbaufähigkeit der schwarzen Biene von hier zu testen - brauche ich noch keine Drohnenecke, da die getesteten Wirtschaftsvölker von mir 2 Drohnenrahmen in der Beute haben und diese sind schon ausgebaut oder zum größten Teil auch schon geschlüpft!
Erst wenn die Umstellung erfolgt, werde ich auch bei der 4,9 MW eine Ecke raus schneiden für den Drohenbau.

Lg Klaus
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » Di 25. Feb 2014, 01:00

hallo Klaus,
dachte mir schon,dass du alles richtig machst!!
werde gut 6% der mittelwand fuer drohnenbrut vorsehen,indem ich eine ecke wegschneide.
bei uns ist das wetter immer noch sehr nass.auch die temperature liegen unter 10 grad.ab naechste woche soll es aber besser warden und ich kann es nicht erwarten bis ich meine bienen fliegen sehe.
melde mich,wenn ich wieder neuigkeiten habe.
machs gut und LG. vom norden,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Honig-Klaus » Mo 3. Mär 2014, 19:51

Gestern habe ich unter anderem auch den Schwarm auf den 4,9 Test-MW kontrolliert und noch mal gefüttert.
Bilder dazu poste ich später mit anderen zusammen!

Hier nun meine Beobachtungen dazu:
Gebaut hat er bisher die 4,9er ziemlich perfekt und es waren gerade die ersten Bienen aus den 4,9er Zellen am Schlüpfen - was mir sofort auffiel, da es mein Erstes "Völkchen" auf 4,9 er Waben ist, dass die schlüpfenden Bienen zum Teil Varroen auf ihrem Thorax hatten, die nicht ganz ausgereift waren, d.h. der Panzer dieser Varroen war noch sehr viel heller als dies bei schlüpfenden Bienen meiner Großzellvölkern der Fall ist!

Hieraus schließe ich, dass die Verdeckelungszeit wirklich verkürzt wird durch eine Verkleinerung der Zellen und die Varroen nicht ganz ausreifen können. Dadurch wird auch die Drohnenbrut wieder viel attraktiver werden für die Varroen-Vermehrung.

Bin gespannt auf weitere Beobachtungen - ist für mich "Alter Hase" ja auch "Neuland"!

LG Klaus
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Avignon » Sa 8. Mär 2014, 23:09

kenvent123 hat geschrieben:hallo Klaus,

werde gut 6% der mittelwand fuer drohnenbrut vorsehen,indem ich eine ecke wegschneide.
hans



Hier mal eine Frage!

Was hat es damit auf sich, dass Ihr eine Eche der MW weg schneidet??? Was bringt das???
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » So 9. Mär 2014, 00:01

hallo Avignon,
bis jetzt habe ich auch immer bei einer wabe drohnenbrut bauen lassen.dabei habe ich auch geachtet,dass ich diese wabe nicht ganz am rand des brutnestes einhaengte.frage mich auch,wie die bienen bei wildbau,drohnenbrut anordnen.
das mit der ecke habe ich mir auch nur sagen lassen.auf die frage,wieso es die ecken sein muessen,habe ich bis heute auch noch keine antwort bekommen.
du siehst,bin genau so schlau wie du......
gruss aus irland,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Christian » So 9. Mär 2014, 00:30

Servus miteinander,
Das war ursprünglich von "bee" so angedacht, damit die Bienen die "richtige" Menge Drohnenbrut anlegen. Ich mache es nicht, da die Völker ohnehin die Menge Drohnenbrut anlegen, die ihrer vorgegebenen Verhaltensweisen entspricht. Zu diesem zwecke werden Teile von MWs zu Drohnenzellen umgebaut. Ich würde sagen, jeder nach seiner Fasson. Ich vertraue den Bienen und lasse sie machen...
lg Christian
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » So 9. Mär 2014, 00:53

hi Christian,
bei der umstellung auf kleine zellen,koennte ich auch eine mittelwand halbieren und und in jede brutzarge haengen.den leeren raum ueberlasse ich den bienen,um nach ihren beduerfnissen zu bauen.so wuerde ich auch nichts falsch machen....oder??
gruesse aus irland,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Christian » So 9. Mär 2014, 01:02

Servus Hans,
Mußt halt aufpassen, daß sie nicht alles Drohnenbau machen - wäre viel zu viel. Bei urtümlichen Bienen wirst du vielleicht/hoffentlich Erfolg haben. Bei gut durchgezüchteten Stämmen kanns Dir schon passieren, daß Du solch Waben wieder gegen MWs tauschen mußt, da nur Drohnenbau.
lg Christian
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » So 9. Mär 2014, 01:10

hi Christian,
wir haben hier ja die schwarzen bienen.auch habe ich im sinn,sie mit dem ersten schritt auf 5,1mm zu verkleinern,was anscheinend kein problem sein sollte.ein volk werde ich auf die rovergarden setzen um direkt auf 4,9mm zu kommen.mal schauen,wie die praxis funktioniert!!!!
gruss nach oesterreich,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Sulz » So 9. Mär 2014, 23:52

hallo zusammen!

anhand von dem drohnenbau könnte möglicherweise auch eine vorselektion auf die kleinzelligen gemacht werden.

meine völker haben mit dem 35mm abstand bei drohnenbrut keine probleme. d.h. die waben daneben werden ganz normal benutzt. wie gut sie nun mit den 33mm klarkommen sehe ich erst diesen sommer. für genetische LC völker ist der abstand von 35mm zu eng.

zudem habe ich den verdacht: die sc bauen kleine flecken von drohnenzellen verteilt auf den waben. währenddessen LC grosse drohnenwaben bauen.

@klaus. konntest du unterschiede bei den völkern am drohnenbau feststellen, in bezug auf die fähigkeit des ausbaus der kleinen zellen?

lg sulz.
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » Mo 10. Mär 2014, 00:38

Sulz hat geschrieben:zudem habe ich den verdacht: die sc bauen kleine flecken von drohnenzellen verteilt auf den waben. währenddessen LC grosse drohnenwaben bauen.


hallo sulz,
hiermit gibst du ja die antwort,wie drohnenbau bei SC aussehen soll.also doch bei jeder mittelwand eine ecke wegschneiden.
so kommt es dem natuerlichen verhalten der bienen am naechsten....oder??
gut das es dieses forum gibt und viele kluge mitglieder die einen wichtigen beitrag leisten!!
gruss von der insel,
hans
Zuletzt geändert von Holzfäller Joe am Mo 10. Mär 2014, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat zum Zitat gemacht :-)
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Peter Weber » Mo 10. Mär 2014, 10:24

Hans
Ich halte es lieber so wie Christian in seinem Beitrag vom 08.03.
Du hast das alles besser unter Kontrolle, wenn Du keine Ecken ausschneidest.
Auch gab es damals erhebliche Unterschiede von der Größe des Abschnittes. Wenn Du die Drohnenbrut konzentrierter hast! kannst Du auch mal besser kontrollieren ob Milben drin sind. Udo bitte hänge mal mein Bild mit dem Baurahmenbild und den vielen Milben hier an. Ich halte den Baurahmen gegen die Sonne und dann sehe ich in den Zellen die Milben.
Gruß Peter
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon kenvent123 » Mo 10. Mär 2014, 15:06

danke peter,
binja auch offen fuer experimente!!
benutze somit einen baurahmen,wie frueher bei den LC und schau mal was passiert.
heute scheint endlich die sonne und die bienen bringen viel pollen ein.
es gruesst,
hans
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Re: 4,9 er MW-Test zur Vorselektion zur Umstellung auf SC-Bi

Beitragvon Peter Weber » Di 11. Mär 2014, 00:55

Danke Udo
Nachtrag zum Bild
Ca. 200 Milben vorn, 200 hinten und 200 beim entdecken entfernt. Solche Völker überleben ohne Behandlung nicht. Ich habe durch Zufall den BR gefunden. Seine Lage war in den Flachzargen in der 2 BR Einheit als Seitenwabe nach einer Randwabe.
Gruß Peter
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